Paartherapie in Essen

Zu allererst:

Ich möchte darauf hinweisen, dass mir bewusst ist, wie oft in diesem Text einige Wörter auftauchen. Der Grund dafür ist, dass dieser Text gleich zwei Missionen hat: Zum einen, soll er Sie darüber aufklären, wie eine Paartherapie bei mir in Essen aussehen könnte. Zum anderen dient er auch dazu, dass meine Website von Suchmaschinen besser gefunden wird. Daher die häufige Wiederholung einiger Schlüsselwörter. Auch wenn es das Lesen des Textes etwas schwierig macht, bitte ich doch um ihr Verständnis. Ich verspreche ihnen auch, mich in meiner Praxis für Paartherapie in Essen nicht so oft zu wiederholen!

Beispielhafter Ablauf einer Paartherapie in Essen

Hier möchte ich einmal ein Beispiel dafür geben, wie eine Paartherapie bei mir in Essen aussehen könnte. Der geschilderte Fall ist vollkommen fiktiv. Doch gerade diese Dynamik begegnet mir in der Paartherapie in Essen recht häufig.

Der Erstkontakt mit dem Ehepaar Bauer aus Mülheim.

Frau Beate Bauer aus Mülheim schreibt mir eine E-Mail, in der sie darlegt, dass sie und ihr Mann Stefan nicht mehr recht weiterwüssten und sogar die Trennung im Raume stände. Die Kommunkation zwischen ihnen laufe schon seit Jahren schlecht und sie habe schon lange das Gefühl, dass sie im Grunde kein Paar mehr seien. Dennoch wollen sie das Ganze nicht einfach so hinwerfen, schließlich habe man ja auch ein gemeinsames Kind und ein hypothekenbelastetes Haus, und so würeden sie gerne zu einem Erstgespräch zu mir in die Praxis für Paartherapie in Essen kommen.

In einer Antwortmail kläre ich Frau Bauer knapp über den Ablauf eines Erstgespräches bei der Paartherapie in Essen auf und mache ihr einen Terminvorschlag, den sie annimmt.

Das Erstgespräch mit dem Ehepaar Bauer aus Mülheim bei der Paartherapie in Essen

Herr und Frau Bauer erscheinen pünktlich zur abgemachten Sitzung in Essen. Sie sind beide anfang 40, ordentlich geleidet und wirken angespannt. Frau Bauer hat die Kiefer sichtbar aufeinandergebissen und Herr Bauer wirkt etwas in sich zusammengesunken. Sie nehmen Platz und der Smalltalk lockert die Stimmung etwas.

Ich frage noch mal nach allgemeinen Daten, Alter, Beruf, seit wann sie ein Paar sind, seit wann sie verheiratet sind, ob sie Kinder haben etc.

Dann gebe ich ihnen Gelegenheit zu schildern, was sie umtreibt und warum sie die Paartherapie in Essen aufsuchen.

Frau Bauer schaut ihren Mann herausfordernd an:

„Ja dann fang mal an!“

„Wieso ich?“

„Na gut. Dann mach ich es eben wie immer zuerst!“

Und so erzählt Frau Bauer aus Mülheim, was sie zu der Paartherapie bewegt hat. „Ich habe das Gefühl, wir leben nur noch nebeneinander her und er interessiert sich überhaupt nicht mehr für mich!“

Ich bemerke wie Herr Bauer leicht die Brauen zusammenzieht und den Kopf schüttelt. „Er weicht mir aus, ignoriert mich oder schreit mich an! Das ist doch keine Beziehung mehr!“

Frau Bauer ist in Not, denn sie fühlt sich ungeliebt und wenig respektiert. Außerdem meint sie, dass ihr Mann zu hohe Ansprüche an sie hätte. Sie arbeite schließlich Teilzeit und müsse sich um Jonathan, ihren achtjährigen Sohn fast alleine kümmern. „Er sieht es ja gar nicht ein, dass er mir da abend ruhig helfen könnte!“

Herr Bauer wird spürbar unruhiger und als er an der Reihe ist sagt er deutlich, dass das alles ja überhaupt nicht stimme. „Natürlich interessiere ich mich für dich. Aber nicht um 18 Uhr abends, wenn ich müde von der Arbeit komme und einfach nur meine Ruhe haben will. Außerdem ist es sicher nicht zuviel verlangt, wenn ich will, dass du den Staubsauger nach Gebrauch wieder in den Abstellraum stellst und ich nicht beim eintreten darüber stolpere!“

„Das war nur einmal…!“

Er winkt ab.

„Ja, einmal der Staubsauger, ein anderen Mal ist es die Schmutzwäsche…“

„Ja.. das ist, weil du mich so wenig unterstützt… ich komme einfach zu nichts..:“
„Ich arbeite jeden Tag zehn Stunden… du fünf und du hast nur den kleinen… und am Abend soll ich dir aufräumen helfen… wer unterstützt hier wen nicht?“

Nun wendet er sich an mich:

„Schauen sie, sie war ja nie ordentlich, aber ich habe das Gefühl, dass es immer schlimmer wird und es ihr einfach total egal ist, wie es mir geht, wenn ich in so einen Saustall, entschuldigen sie die Ausdrucksweie, komme. Außerdem helfe ich ihr ja schon so gut es geht. Ich bringe mindestens dreimal die Woche Jona ins Bett aber dass alles scheint ja nicht zu zählen… Ich bin selbständig, da gehen mir immer viele Dinge durch den Kopf und sie weiß nicht alles davon. Aber dann zu Hause auch nur noch Gemecker und Probleme zu haben… ja, da ignoriere ich sie dann schon mal. Ich kann dann einfach nicht mehr…“

Auch Herrn Bauer geht es schlecht. Er fühlt sich überfordert und hat das Gefühl, seine Frau stelle ihn vor immer mehr unlösbare Herausforderungen, er könne es ihr einfach nicht recht machen. Nie sei sie zufrieden mit ihm. Sie habe schon recht, er mauere bisweilen, dennoch möchte er die Schuld für ihre Beziehungssituation nicht so recht auf sich nehmen und verteidigt sich mit teilweise harten Gegenvorwürfen.

Ausgangssituation des Ehepaars Bauer aus Mülheim für die Paartherapie in Essen

Herrn und Frau Bauer geht es schlecht. Beide fühlen sich in ihrem Leid vom anderen nicht verstanden und ein jeder versucht dem anderen zu erklären, dass der Fehler doch beim andern liegt und nicht bei einem selbst. Der Leidensdruck scheint auf beiden ähnlich schwer zu lasten.

Im Moment kommunizieren sie über Vorwürfe, verschleiern dabei aber in der Regel, was sie sich stattdessen vom Partner wünschen.

Im Alltag ist es meistens so, dass Frau Bauer über klagen versucht, Herrn Bauer zu wünschenswerterem Verhalten zu bringen. Dies funktioniert jedoch nicht: Herr Bauer versucht dem meistens aus dem Weg zu gehen, mauert und wenn dass alles nichts bringt wird er ausfallend und beantwortet ihre Klagen mit Gegenvorwürfen, so dass es zu heftigen Streits kommt.

Im Moment sieht keiner für sich die Möglichkeit, es anders zu machen. Sie sind mit ihrem Latein am Ende und ihre einzige Hoffnung liegt nun in der Paartherapie in Essen. Sollte diese nicht erfolgreich sein, so ist für Frau Bauer aus Mülheim klar, dass sie sich trennen wird. Herrn Bauer gefällt diese Aussicht ganz und gar nicht. Sobald sie dies ausspricht wird seine Stimme weich: „Aber da muss es doch etwas geben!!“

Die Ziele der Paartherapie in Essen am Beispiel vom Ehepaar Bauer aus Mülheim

Wir kommen zur Zieldefinition der Paartherapie in Essen und es dauert eine Weile, bis man sich auf ein gemeinsames Therapieziel einigen kann. Das Ehepaar Bauer aus Mülheim möchte an seiner Kommunikation arbeiten, so dass sie einander besser mitteilen können, was sie sich von der Beziehung wünschen. Sie wollen die Gespräche der Paartherapie dazu nutzen, herauszufinden, ob es noch einen gemeinsamen Weg für sie geben kann, der sie beide zufriedener mache, oder nicht.

Meine Aufgabe als Therapeutin sehen sie darin, dass ich ihre Gespräche moderieren soll und ihnen durch eine neutrale Außenperspektive einen hilfreichen Blick auf ihre Situation geben soll.

Der weitere Verlauf der Paartherapie in Essen am Beispiel des Ehepaars Bauer aus Mülheim

Im Weiteren Verlauf der Paartherapie in Essen gelingt es Frau und Herrn Bauer zunehmend aus der Vorwurfshaltung herauszukommen und sich mehr und mehr zu dem zu bekennen, was sie sich vom anderen wünschen. Sie haben den Eindruck, sich durch diese andere Art der Offenheit verletzbar zu machen, doch machen die gegenteilige Erfahrung, dass ihr Partner mit Verständnis reagiert.

Vor allem Frau Bauer ist am Anfang emotional oft sehr mitgenommen, doch je mehr Verständnis sie schließlich erfährt, desto entspannter wird sie. Sie versteht auch immer mehr, dass sie von ihrem Mann oft erwartet hatte, dass er es einfach wissen müsste, was sie brauchte. Dass sie quasi erwartet hatte, dass er ihre Gedanken lesen könnte. Unter dieser Annahme war es ihr als Kränkung erschienen, wenn Herr Bauer anders reagiert hatte, als sie es von ihrem „liebenden Mann“ erwartet hatte.

Sie lernt nun, ihre Wünsche ihm gegenüber deutlicher zu äußern, auch wenn dies Mut kostet und immernoch die Gefahr besteht, dass sie nicht erfüllt werden.

Herr Bauer hingegen fasst den Mut sich selbst und ihr einzugestehen, dass er oft das Gefühl habe, ihr nicht zu reichen. In ihren Augen nie gut genug zu sein. Eigentlich wünsche er sich jedoch genau dies. Er will, dass es ihr, dass es ihn allen, gut gehe. Er hat das Gefühl, als Ehemann zu versagen. Wenn sie ihn dann mit lauten Vorwürfen bedränge und an seine „Nichtsnutzigkeit“ erinnere, würde er dann eben oft ausfallend werden, weil er sich da einfach nicht anders zu helfen wisse.

Es beginnen Gespräche darüber, was es bräuchte, damit beide zufriedener wären. In der Zeit zwischen den Sitzungen bei der Paartherapie in Essen erleben Herr und Frau Bauer zunehmend gute Gespräche und Momente zu Hause in Mülheim. Sie erzählen auch von einem schönen Spaziergang durch den Zoo in Gelsenkirchen, wo sie sich wieder wie eine richtige Famile gefühlt hätten. Auch beim Besuch ihrer Freunde in Oberhausen sei diesen eine Veränderung aufgefallen. Sie lernen sich noch einmal neu, oder besser gesagt, anders kennen.

Das (vorläufige) Ergebnis der Paartherapie in Essen am Beispiel vom Ehepaar Bauer aus Mülheim

Frau und Herr Bauer aus Mülheim sind über die Paartherapie in Essen wieder ins Gespräch gekommen. Sie konnten ihren Teufelskreis durchbrechen und sich deutlicher denn je in ihren Wünschen und Begehrlichkeiten zeigen. Sie haben einen neuen Zugang zu ihrem Partner gefunden, obwohl sich nicht alles so ändern lässt, wie sie es sich wünschen würden.

Frau Bauer behält ihr anderes Verhältnis zur Ordnung bei. Herr Bauer erkennt es nun aber an, wenn sie sich ab und zu mal bemüht, es für ihn besonders schön und ordentlich zu gestalten. Er weiß nun, dass sie es für ihn tut, da ihr selbst daran nur wenig liegt, und das freut ihn. An den anderen Tagen, an denen es nicht so ist, sagt er sich nun, dass ise nun mal ist wie sie ist und niemand perfekt ist.

Herr Bauer hingegen wird auch in Zukunft nicht sogleich auf ihre emotional vorgetragenen Wünsche reagieren können. Wenn es nicht zu einem Verteidigungs-Angriff seinerseits kommen soll, braucht er auch weiterhin, anders als Frau Bauer, Zeit, seine Gedanken zu ordnen. Daher bemüht sich Frau Bauer ihm nun weniger zu bedrängen und ihm mehr Zeit zum Nachdenken zu geben. Das ist nicht ganz einfach für sie, doch sie vertraut nun darauf, dass „aufgeschoben“ eben nicht gleich „aufgehoben“ ist.

Die beiden fühlen sich nun gut gerüstet für eine neue Phase ihrer Paarbeziehung und sie verabschieden sich herzlich von mir und meiner Praxis für Paartherapie in Essen.

WhatsApp chat